Samstag, 6. Dezember 2008

Schieß Paris ab!

Werbung steht ja nicht gerade im Ruf, besonders kreativ zu sein. Aber manchmal entwickeln die Marketing-Abteilungen überraschende Ideen - wie zum Beispiel eine Reiseplattform eine Städte-Dartwerfen - sehr lässig!

A propos Werbung: Ich spreche hiermit offiziell eine Empfehlung für den Werbeknecht-Blog aus - dass der Werbeknecht ein Kollege von mir ist, hat damit rein gar nichts zu tun.

Sonntag, 30. November 2008

Mist(er) Kübel

Wiener Mistkübel in neuem Design:

Mister Kuebel

Gesehen in der Oberen Augartenstraße.

Mittwoch, 19. November 2008

Stalker aller Welt, vereinigt euch!

Die Online-Communitys a la StudiVZ, Facebook und myspace haben dem Datenschutz ja schon ordentlich zugesetzt und Stalkern (ich nenne keine Namen) unpackbare Werkzeuge in die Hand gegeben. Aber was die Suchmaschine 123people an Möglichkeiten zum Fremd- und Egogoogeln bietet, wird die Stalker dieser Welt höchst erfreuen ...

PS: Ist erschreckend, wie viele Spuren ich schon im Netz hinterlassen habe ...

Samstag, 15. November 2008

Ein dreifaches Wuhu dem Datenschmutz!

Dem Datenschmutz und der unendlichen Güte des Web 2.0 ist es zu verdanken, dass zwei meiner jüngsten Sendungen nun wieder im Netz zu finden sind: die wo über Indien und die wo über Wahlsatire.

Für alle, die nach meiner Stimme lechzen!

Dienstag, 4. November 2008

Eine Axt gegen den Fleischhauer

Der Chefredakteur der Printausgabe meiner medialen Heimat geistert derzeit durch allerlei Medien - auf mehrfache Anfrage hier Verbesserungsvorschläge für die Kampagne.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Von Fasten, Dreiecken und Öffnungszeiten

Wenn man zur größten Touristenfalle Indiens aufbricht, sollte man vorher die Öffnungszeiten überprüfen, aber dazu später.

Ein letztes, nichtsdestotrotz herzliches Namaste!

Zwei Wochen ohne Alkohol, Nikotin, Koffein, Rasieren, Fleisch und andere Genüsse sind zu Ende. Wir sind mittlerweile wieder mehr oder weniger wohlbehalten in Österreich gelandet, der Jetlag ist überwunden, und auch die Verdauung hat sich wieder an die heimische Küche gewohnt - ich klammere die Details aus.

Bevor wir aber unsere Rucksäcke zum Indira-Gandhi-Flughafen in Delhi gehievt haben, haben wir das Goldene Dreieck komplettiert: Zwischen Jaipur und Delhi zwickten wir, also meine Schwester und ich, die Stadt Agra ein, die zwar das Taj Mahal beherbergt, aber abseits davon herzlich wenig. Das erklärte Ziel dieses Abstechers war dementsprechend nicht die Stadt, sondern das "größte Monument für die Liebe", wie es schwülstig in den Reiseführern heißt.

Nach einer sechsstündigen nächtlichen Busfahrt über eine typisch indische Schlagloch-Straße und zwei Stunden Schlaf in einem schimmligen Hotelzimmer ließen wir uns von einem Tucktuck, wie die Inder eine Auto-Rickshaw nennen, zum Taj Mahal fahren, nur um dort vor verschlossenen Toren zu stehen, weil an dem Wochentag Ruhetag ist.

Wie dem auch sei, wir haben uns damit 750 Rupees (13 Euro) pro Person erspart, die wir später am Paharganj-Basar in Delhi gut investiert haben!

Damit enden meine Indien-Berichte auf dieser Plattform, weitere Geschichten sind persönlich bei mir zu erfragen.

Einen herzlichsten!

Das Licht des Okzidents


PS: Alle Fotos wie gewohnt hier ...

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Von Schuhen, Tempeln und crazy Affen

Affen sind wohl die hinterlistigsten Biester auf Gottes weiter Erde, weil sie nicht einmal die Heiligkeit eines Tempels achten, aber dazu später.

Zunächst ein herzliches Namaste an die Heimat!

Das indische Farbenkarussell dreht sich mit schwindelerregender Geschwindigkeit: Nach der Goldenen und der Blauen Stadt sind wir nach einem Ausflug zum Bernsteinfarbenen Fort in der Pinken Stadt Jaipur - Altrosa würde den Farbton besser beschreiben. Jedes Jahr müssen die Hausbesitzer in der Altstadt ihre Häuser aufs Neue pink (oder altrosa, je nachdem) neu anstreichen, sonst drohen ihnen 5000 Rupien Strafe (etwa 80 Euro).

Die Stadt beherbergt neben einem Palast der Winde (Hawa Mahal), einem Palast des Wassers (Jal Mahal) und einem Astrologen-Spielplatz (Jantar Mantar - der heißt wirklich so) auch einen Affentempel - der umgangssprachliche Name für einen Tempel des Sonnengottes Surya, zu dem jeden Abend zu Sonnenuntergang Hunderte Affen pilgern, warum auch immer.

Klingt nach einem lohnenden Ziel, dachten meine Schwester und ich und ließen uns von einer Rickshaw zum Fuß des Hügels bringen, auf dem der Monkey Temple steht. Beim Aussteigen warnt uns noch unser Fahrer: "Some monkeys are crazy!", wobei er auf die Tollwut anspielt, wir lassen uns aber nicht abschrecken.

Nach einem langen und beschwerlichen Aufstieg kommen wir zum Tempel des Gottes Surya. Wir legen unsere Schuhe ab, verbeugen uns vor der Götterstatue, und eine ältere Frau hängt uns eine Blumenkette um und malt uns den Bindi (den roten Punkt auf der Stirn, der das dritte Auge schützen soll) ins Gesicht.

Wir wandern durch das Tempelgelände, bewundern den Sonnenuntergang und amüsieren uns über die herumspringenden und Banane fressenden Affen, als jemand ruft: "Monkey took your shoes!" Wir rennen zum Ausgang, wo ein paar Kinder über den Hang hinunter zeigen, wohin sich ein Affe mit einem unserer Schuhe - genauer gesagt meiner rechten Sandale - verabschiedet hat.

Wir klettern (ich barfuß) in die Richtung, in der wir den Affen mit meiner Sandale vermuten, der hat sich aber schon irgendwohin verkrochen. Dabei passt ihm sicher nicht Schuhgröße 43. Crazy Monkey!

Als wär das noch nicht der Unwahrscheinlichkeiten genug, hat es heute geregnet, was es in Indien nie, so was von nie, aber echt total niemals von nie abseits der Regenzeit tut.

Wir verlassen diesen Ort der Unberechenbarkeiten noch heute in Richtung Osten, Richtung Agra, wo die größte Touristenfalle Indiens lauert - das Taj Mahal. Details dazu in Kürze!

Auf ein baldigstes!

Das Licht des Orients

Samstag, 11. Oktober 2008

Von Feuer, Massen und indischer Verlässlichkeit

Ein qualmender Aschenhaufen mit gelegentlichen Böllerexplosionen ist ein schwacher Trost für ein versprochenes Götterschauspiel, aber dazu später.

Namaste, werte Freunde in der Heimat!

In meinem vorhergehenden Eintrag hab ich mir den Mund fusselig geredet, um vom Festival Dussehra zu schwärmen - eh schon wissen, dass mit Rama, Ravan, einer riesigen Holzstatue und einem Flammenpfeil. Ich hab mich da voll und ganz von der Begeisterung einiger Inder anstecken lassen, und so wollten wir, also meine Schwester und ich, uns dieses Festival auf keinen Fall entgehen lassen.

Auf keinen Fall, auch wenn zumindest mich davor ein leicht mulmiges Gefühl beschlich: Immerhin ist es erst zwei Wochen her, dass bei einer Massenpanik im Chamunda-Tempel in Jodhpur mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen sind. (Waren heute genau im Mehrangarh-Fort, in dem der Chamunda-Tempel ist - das ist viel eher ein Schrein, der nur über einen schmalen Steg zwischen zwei Festungsmauern erreichbar ist - keine Spur mehr davon, dass hier Menschen gestorben sind.)

Jedenfalls, gerade mit dem Gedanken an Jodhpur ein mulmiges Gefühl, aber glücklicherweise hat Yogi, der Besitzer unseres Hotels in Jaisalmer, sich bereit erklärt, uns zum Fest zu bringen. "I'll take you there, no problem!" (Bitte das mit indischem Akzent vorstellen!) Wir sollten einfach im Hotel warten, er würde uns gegen 16.00 Uhr abholen.

Wir warteten vor dem Hotel und sahen einige Götterstatuen durch die Straßen ziehen, aber kein Yogi. Gegen 18.00 Uhr kam uns das Ganze spanisch vor, wir nahmen eine Autorickshaw zum Stadion, wo die Holzstatue von Ravan mit dem Flammenpfeil entzündet werden sollte. Und als wir die Stadionstraße entlang fuhren, sahen wir von der Rickshaw aus noch den brennenden Rumpf von Ravan. Bis wir endlich ins Stadion kamen, blieb davon einzig ein qualmender Aschehaufen, in den Soldaten gelegentlich einen Böller warfen.

Auf Yogi schimpfend holten wir unsere Rucksäcke aus der Goldenen Stadt Jaisalmer und fuhren mit dem Nachtzug in die Blaue Stadt Jodhpur. Morgen geht's weiter in die Pinke Stadt Jaipur - ich melde mich, sobald wir den Regenbogen komplett haben.

Seid gegrüßt! Das Licht des Orients

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